Ackerbau

Wegen der hohen Energiepreise nehmen pfluglose Bodenbearbeitungs- und Säverfahren ständig zu. Grubber und Scheibeneggen benötigen weniger Kraft, weil sie weniger Boden bewegen und verbessern zusätzlich die Umsetzung von organischer Substanz. Aufgrund gestiegener Düngemittelpreise wird die verbesserte Nutzung der Nährstoffe aus Stroh und Gülle immer wichtiger.
Die Arbeitsbreiten werden weiterhin zu nehmen und führen teilweise wieder zu getrennten Arbeitsverfahren.
Die gesetzlichen Auflagen machen eine genaue Dosierung und korrekte Anwendung bei Düngung und Pflanzenschutz immer notwendiger. Der überbetriebliche Pflanzenschutz, auch bereits mit gezogenen Spritzen, nimmt rapide an Bedeutung zu.
In Zukunft wird auch die Dokumentation von Arbeiten und Mengen für den Verkauf der landwirtschaftlichen Produkte und für Umweltnachweise notwendiger werden.
Der enorme Kostendruck bei vermehrt schwankenden Erzeugerpreisen lässt gerade im Ackerbau keine großen Maschineninvestitionen zu. Vor allem der PS-starke Leitschlepper belastet die Betriebe schwer. Für eine wirtschaftliche Getreide- oder Maisproduktion sind Einsatzleistungen der Technik von mehreren hundert Hektar erforderlich. Das erreichen bei uns einzelbetrieblich nur ganz wenige Betriebe.
Einige Schlepper- und Maschinengemeinschaften haben hier bereits erfolgreich einen neuen Weg in Richtung Kostenreduzierung beschritten. Eine Alternative bietet das Angebot von leistungsfähigen Auftragnehmern im MR.

 

 

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